Herbstlager 2015 – Dracula und Lokalkolorit

Der Gau Ermstal der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands verbrachte sein Herbstlager mit 60 Teilnehmern auf der Schwäbischen Alb bei Eglingen.

Kürzlich startete ein dreitägiges Pfadfinderlager. Mit von der Partie waren neben den Pfadfindern auch die jüngeren Wölflinge zwischen sieben und elf Jahren. Die teilnehmenden Gruppen aus Riederich, Metzingen und Dettingen bauten ihre sogenannten Kohten und ein größeres Zelt für Versammlungen auf. Da der Herbst sich von seiner sonnigen Seite zeigte, musste darauf jedoch nicht zurückgegriffen werden.

Der Abend bot mit einer Mutprobe den ersten spannenden Programmpunkt, der besonders die jüngeren Teilnehmer des Lagers forderte.

Mehrere „Grusel-Crews“ standen im Wettkampf in verschiedenen Disziplinen des Erschreckens und Unerschrocken-Seins um eine Anstellung bei Graf Dracula.

Am nächsten Tag brachte das Geländespiel alle Pfadfinder und Wölflinge thematisch zurück von „Transsilvanien“ ins Ermstal. Auch am Sporttag am Nachmittag wurde Lokalkolorit gepflegt. Anhand neu entwickelter Sportarten wie dem „Calverbühleball“ oder „Flying Goggl“ maßen sich zehn Teams.

Der Abschlussabend wurde mit einem leckeren Viergangmenü und einem großen Feuer gefeiert. Bis spät in die Nacht tanzten und sangen die Pfadfinder.

Am Tag der Abreise stand schließlich noch ein Gottesdienst im Freien unter der wundervollen Herbstsonne an, ehe die Ermstäler ihre Zelte wieder abbauten und die Heimreise antraten.

Dieser Artikel erschien am 1.10.2015 in ähnlicher Form bei der Südwestpresse.