Popcornjagd und Grusellauf – Sommerferienprogramm der Pfadfinder

Ermstal. Beim Sommerferienprogramm der Pfadfinder im Ermstal nahmen über 80 Kinder zwischen 7 und 12 Jahren aus Metzingen, Riederich und Dettingen teil. Bei herrlichem Sonnenschein gab es abenteuerliche Erlebnisse am Pfadfinderheim auf dem Auchtert.

Nach einigen Kennenlernspielen startete das vielseitige Programm: In Kleingruppen bauten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Gummimotor-Boot, bastelten Jonglierbälle, ein Brettspiel oder ein Insektenhotel. Auch pfadfindertypisches wie Zeltbau mit den schwarzen Zeltplanen oder Feuer machen mit nur einem Streichholz, erfreute sich großer Beliebtheit.

Die Zeit verging wie im Fluge und nach zwei Durchgängen war es Zeit für das Mittagessen vom Grill.

Unmittelbar nach der Verschnaufpause begann ein Geländespiel. Das Ziel war auf offenem Feuer im „Hordentopf“ das leckerste Popcorn herzustellen. Zehn Gruppen versuchten bei fahrenden Händlern im Wald durch Rätsel und Aufgaben Währungen zu erhalten und mit anderen Gruppen zu tauschen. Dafür konnte in einem Laden ein Topf, Mais, Zucker, Öl und eine Feuer-Lizenz erworben werden – alle Zutaten, die für Popcorn nach Pfadfindermanier benötigt werden. In Acht nehmen mussten sich die Kinder dabei vor den Räubern, die versuchten die Währungen wieder abzunehmen. Das leckerste Popcorn und die beste Teamarbeit wurden bewertet. Der große Einsatz aller Gruppen machte es der Jury sehr schwer einen Sieger zu bestimmen.

Nach dem Geländespiel ging es für das Gros der abenteuerlustigen Kinder nach Hause. Zum Abschied konnten alle einen Stundenplan für das nächste Schuljahr und einen Abenteuer-Gutschein, einzulösen in der nächsten Pfadfinder-Gruppenstunde, mitnehmen.
Für die älteren Jungen und Mädchen, gab es die Möglichkeit die Nacht in einem Pfadfinderzelt zu verbringen.

Nach dem Abendessen wartete jedoch zunächst eine Nachtwanderung auf die unerschrockenen Kinder. Eine Gruselgeschichte bildete den Auftakt zu einer optionalen Erschreck-Runde.

Dennoch konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gut schlafen und standen auch früh am nächsten Morgen bereits wieder wach und fit auf der Matte. Nach dem gemeinsamen Frühstück war es auch schon Zeit für den Abschluss, und die Nachwuchs-Pfadfinder gingen, um eine Erfahrung reicher, nach Hause.